Ruhr-Universität Bochum
Fluidverfahrenstechnik (PF22)
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Andrea Niederhagemann
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In der Vergangenheit standen betriebswirtschaftliche Randbedingen den Vorteilen weiterer systematischer Maßnahmen zur Wärmeintegration mittels Wärmepumpen entgegen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass durch den zukünftigen und unvermeidbaren Anstieg der CO2- Zertifikatskosten und dem höheren Anteil erneuerbarer Energien bisher nicht wirtschaftliche Maßnahmen deutlich an Relevanz gewinnen und folglich das vorhandene Potential zur Wärmeintegration in weiten Teilen gehoben werden kann. Dieser Trend wird durch die zuletzt stark gestiegenen Beschaffungskosten für fossile Energieträger verstärkt. Zur Erreichung der Klimaschutzmaßnahmen reichen einfache Effizienzmaßnahmen nicht mehr aus – es muss in Zukunft deutlich sparsamer mit den verschiedenen Energieträgern umgegangen werden. Gleichzeitig wird der direkten Nutzung von elektrischem Strom eine hohe Bedeutung zukommen. In diesem Zusammenhang kann die Aufwertung bisher nicht genutzter Abwärmeströme mittels Wärmepumpen und unter Einsatz von regenerativem Strom einen zentralen Beitrag leisten.
Das Projekt WinPro setzt genau an diesen Punkten an. Zum einen soll eine aufwandsarme Methodik zur Berücksichtigung von verschiedenen Wärmepumpentechnologien auf Anlagen- und Verbundebene entwickelt werden. Zum anderen sollen insbesondere Aspekte des Betriebs, des Engineerings und der Skalierung geschlossener Wärmepumpenkreisläufe weiterentwickelt werden.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit dem Förderkennzeichen 03EN2115A gefördert.